Hydroforming

Beim Hydroformverfahren bedingt die hydrodynamische Wirkung des Fluids (Wasser mit Additiv), das mit einem sehr hohen Druck (bis 4.500 bar/65.000 psi) in das Werkzeug injiziert wird, die Verformung des Blechs, das vom Fluid gegen die Innenwand des Werkzeugs gedrückt wird und so die gewünschte Form annimmt. Mit diesem Verfahren können auch sehr komplexe Formen bei Blechfolien erzielt werden. Auch beim Umformen von Rohren bietet das Hydroformverfahren große Vorteile im Hinblick auf Zeitaufwand und Kosten, da die Vorgänge für die Endbearbeitung reduziert und Stanz- und Locharbeiten während der Hydroformung ausgeführt werden können. Die hydrogeformten Komponenten können aus verschiedenen rostfreien Stählen, Kohlenstoffstählen, Aluminium, Kupfer, Magnesium und anderen Werkstoffen bestehen.